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Schaltsekunde: An Neujahr bleiben die Uhren stehen

http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/silvester154.html

In der Silvesternacht bleibt eine Sekunde mehr zum Feiern.

Zu Beginn des neuen Jahres gibt es eine kleine Extraportion Zeit: Die Silvesternacht dauert eine Sekunde länger. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig (PTB) hält die Funkuhren für eine Sekunde an. Die kurze Pause bringt die Atomuhren wieder in den richtigen Takt, wie die Behörde mitteilte. Denn während die Atomuhren immer gleichmäßig weitertickten, unterliege die Erdrotation natürlichen Schwankungen. Derzeit hinke die Erde der Atomzeit hinterher.

Mit 86.401 Sekunden wird der 1. Januar 2009 damit der längste Tag des Jahres: In der Silvesternacht springen die Funkuhren nach 00:59:59 nicht auf 01:00:00, sondern setzen eine Sekunde aus. Mit dem Einschub dieser sogenannten Schaltsekunde passen die PTB-Physiker die Zeitmessung an die natürliche Tageslänge für die vergangenen Jahre an. Die Anweisung dazu kam vom Zentralbüro des Internationalen Erd-Rotations-Service (IERS) in Paris.

Die Einführung von Schaltsekunden wurde 1972 beschlossen. Astronomische Statistiken dokumentierten da bereits einen Unterschied von zehn Sekunden zwischen der tatsächlichen und der auf Basis der 1967 eingeführten Atomsekunde ermittelten Tageslänge.
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  • 1 comment
Ach deshalb schafft es Köln nie, gleichzeitig das neue Jahr einzuleiten, die haben alle die Schaltsekunde vergessen!